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Craniosacral Therapie
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Liliane Fehlmann

Bachstrasse 2

5600  Lenzburg

Telefon 062 891 04 17

Craniosacral Therapie

Inhalt:

· 1. Kurztexte

· 2. Geschichte und Beschreibung der Craniosacral Therapie

· 3. Ventrikel und Flüssigkeiten

· 4. Arten von Stille

· 5. Stress und Ressourcen

· 6. Schmerzen im Schulter und Nackenbereich

· 7. Baby und Kinderbehandlungen

ein Zeitungsbericht zum Thema Schreibabys

· 8. Methodenidentifikation

ein Dokument von www.craniosuisse.ch

1.  Kurztexte

Craniosacrale Arbeit ist stark zentrierend und entspannend.

Craniosacrale Arbeit fördert und verfeinert die Körperwahrnehmung.

Die cerebrospinalen Flüssigkeit  bewegt die Knochen und hat Auswirkungen auf jede andere anatomische Struktur.

Die Rhythmen der Mittellinie entstehen durch die Bewegung der cerebrospinalen Flüssigkeit, welche zwischen den Meningen und den Duralmembranen zirkuliert.

Ich lausche zusammen mit dem Patienten den Rhythmen der Mittellinie. Von der Mitte aus und von innen nach aussen schaffen wir Raum. Raum für Gesundheit.

In jedem Menschen ist die ursprüngliche Gesundheit innewohnend und gegenwärtig. In der Craniosacral Therapie entsteht Raum – Raum für das Erinnern und die Möglichkeit, wieder zu dieser ursprünglichen Gesundheit zu finden.

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2.  Geschichte und Beschreibung

der Craniosacral Therapie

Die craniosacrale Behandlungsform wurde anfangs des 20. Jahrhunderts von Dr. William G.Sutherland auf der Basis der Osteopathie (Knochenheilkunde) zur «Cranialen Osteopathie» weiterentwickelt. Der Name Craniosacral Therapie wurde in den 70er Jahren des selben Jahrhunderts erstmals vom amerikanischen Forscher und Osteopathen Dr. John E.Upledger geprägt und setzt sich aus den Begriffen Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) zusammen.

Die beiden Pole Schädel und Kreuzbein bilden mit den Gehirn- und den Rückenmarkshäuten (Membranen) eine Einheit, in welcher die Gehirnflüssigkeit (Liquor) rhythmisch pulsiert. Dieser Rhythmus überträgt sich auf den gesamten Körper und beeinflusst die Entwicklung und Funktionsfähigkeit des ganzen Menschen.

Veränderungen in diesem System geben die nötigen Hinweise für die therapeutische Arbeit mit den betroffenen anatomischen und energetischen Strukturen.

Die Frage nach dem Ursprung dieses Rhythmus beschäftigte Sutherland sein Leben lang. Er arbeitete sich durch viele anatomische Strukturen, bis hin in energetische Bereiche. Er stellte fest, dass hinter den rhythmischen Bewegungen der Gehirnflüssigkeit eine Kraft ist, die diese Bewegungen in Gang setzt. Diese Kraft nannte er Primäre Atmung oder Lebensatem - der Zündfunke, der das System in Gang bringt.

Der Lebensatem drückt sich im ganzen Körper aus.

Die Craniosacral Therapie ist eine Körperarbeit, bei der mit grösster Sorgfalt, Achtsamkeit und Wertfreiheit der Persönlichkeit der Klientin oder des Klienten begegnet wird.

Die Craniosacral Praktizierenden unterstützen mit feinen manuellen Impulsen, welche eine Eigenregulierung des Körpers einleiten, den Klienten oder die Klientin auf dem Weg zur Selbstheilung.

Die Gesundheit im Menschen wird unterstützt und Ressourcen werden gestärkt, so dass positive Veränderungen stattfinden können.

Diese Behandlungsform kann vom Neugeborenen bis hin zum betagten Menschen angewendet werden, sogar wenn diese in sehr schmerzvollem oder gebrechlichem Zustand sind.

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3.  Ventrikel und Flüssigkeiten

Liquor cerebrospinalis ist eine der rund 200 Körperflüssigkeiten und umgibt Gehirn und Rückenmark. Die rhythmische Bewegung dieser Flüssigkeit ist eine der wichtigsten Informationsquellen für Craniosacral Praktizierende. Besonderheiten im Fluss des Liquors können Hinweise für die Craniosacral Behandlung geben.

Liquorbildung in den Plexi choroidei
Plexus choroideus ist ein arteriovenöses Gefässsystem, das mit einem speziellen Epithel überdeckt ist.
Am meisten Plexi Choroidei sind in den Lateralen - oder Seitenventrikeln vorhanden.
In den Plexi Choroidei gibt es eine Blut/Liquorschranke. Durchgängig für: H20, O2 und Co2.
Vereinfacht kann man sich vorstellen, dass der Plexus choroideus wie ein Filter funktioniert: Der flüssige Anteil des Blutes kann passieren, rote/weisse Blutkörperchen, Blutplättchen werden dagegen zurückgehalten.

Die Resorption erfolgt vor allem über zwei Wege:
Über die Granulationes arachnoidales wird LCS an die venösen Hirnblutleiter abgegeben.
Beim Austritt der Spiralnerven aus dem Wirbelkanal findet die Resorption von LCS über Venen und Lymphgefässe statt.

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4.  Arten von Stille und Bewegung

Die Stille, ja sogar verschiedene Arten von Stille haben in der Craniosacral Therapie grosse Bedeutung. Stille ist in der Regel etwas, was man besser erfahren, spüren, denn in Worte kleiden kann. Die Craniosacral Therapie unterstützt in all ihren Facetten das wieder finden, oder die Beziehung überhaupt zur Stille. Viele der Techniken und Handhaltungen sind auf das spüren von verschiedenen Arten von Stille im Körper ausgerichtet. Dies hat unserer Erfahrung nach eine heilende, oder mindestens Neuorientierung ermöglichende Wirkung, sowohl auf der körperlichen, als auch auf der emotionalen Ebene.

Alles Leben geht aus der ursprünglichen, dynamischen Stille hervor, sagte einer der Gründer der Craniosacral Therapie.

Jede Form von Stille steht in Verbindung mit der ursprünglichen dynamischen Stille, aus der alles Leben hervorgeht, das heisst, über jede Form von Stille kann die Erinnerung an die ursprüngliche, dynamische Stille geweckt werden.

Craniosacral Therapeuten haben so viele Wörter für Stille wie Eskimos für Schnee:

Es gibt den
Lokalen Stillpunkt
Systemischen Stillpunkt
Point of Balanced Tension, Punkt der ausbalancierten Stille
State of Balanced Tension, Zustand der ausbalancierten Stille
Das Neutrale
Die dynamische Stille
Zentren von Fulcren sind still
Die Stille im Herzen
Die Leere ist auch still

In Stille werden die Lehren gehört
In Stille wird die Welt verändert.
Lao Tsu

Einmal sagte Sutherland zu einem besonders wissbegierigen Studenten: "Sei still und wisse!"

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5.  Stress und Ressourcen

Stress ist die Reaktion auf eine Gefahr, die real sein kann, aber nicht real sein muss.
Friedrich Wolf, Naturheilarzt

Stress und die ganze Hormonkaskade, die ihn stets begleitet, ist nicht nur zwingend pathologisch. Er macht uns fähig, Gefahren zu begegnen, diese auch zu überwinden.

Wenn Stress aber über lange Zeit anhält, oder/und im Moment überwältigend ist, hat er für die Gesundheit fatale Folgen. Einerseits werden wir natürlich unfähig auf Situationen angemessen zu reagieren, andernseits verändern sich tatsächlich Zellen und Funktionen im Körper.

Da der Körper sich in Situationen von Stress auf die Physiologie des Überlebens konzentriert, sind wir in gewisser Weise von erworbenem Wissen und Erfahrung getrennt.

Hormone wie Adrenalin und ACTH werden produziert, stimulieren gewisse Stress-Reaktions-Regelkreise, auf die wir mit Bewusstsein, Wissen und Erfahrung keinen Einfluss mehr haben. Die Stressphysiologie ist sozusagen stets eine „reduzierte“ Physiologie.

Ressourcen umfassen hingegen alles, was wir dem, was wir als Stress erleben, als Gegenpol entgegen setzen können: Das Schöne in unserem Leben, das, was uns Kraft gibt, da wo wir Liebe spüren und erleben können, das, was uns fühlen und erleben lässt, wie wir in Verbindung, in Austausch und in Beziehung sind.

Bei allen Facetten von Liebe und Wohlbefinden ist unter anderen das Hormon  Oxitocin beteiligt, welches von der Hypophyse ausgeschüttet wird. Es ist bei der Geburt und beim Stillen nachweisbar, beim Geschlechtsverkehr, sogar wenn wir gemeinsam essen, kann ein erhöhter Oxitocinspiegel nachgewiesen werden. Adrenalin spielt im Zusammenhang mit Oxitocin auch eine Rolle, allerdings macht es in dieser Kombination hellwach und kraftvoll…

Die Ressourcen orientierte Craniosacral Therapie richtet sich nicht nur an der Pathologie aus, sie gibt mit therapeutischen Handlungen den Ressourcen, den Quellen der Kraft, der Freude, der Sinnhaftigkeit und dem Schönen im Leben des Patienten wieder (oder überhaupt) Raum.

Dies hat nachweisbar eine Wirkung, welche Gesundheit unterstützt, ebenso wie die Techniken der Craniosacral Therapie.

Quellen:
Brian Goodwin: Evolution und Komplexität; der Leopard, der seine Flecken verliert.
Michel Odent: Die Wurzeln der Liebe

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6.  Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich

Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich können vielfältige Ursachen haben. Sie sind oft Folge von Unfällen (z.B. Schleudertrauma), Verletzungen oder Überbeanspruchungen. Verspannungen aus allen Körperbereichen und Veränderungen der Statik des Skelettes übertragen sich  auf die Wirbelsäule.

Sogar emotionale und seelische Überforderungen können sich an der Wirbelsäule schmerzhaft bemerkbar machen

Die Wirbelsäule, das „Rückgrat“ des Menschen -  bietet Halt, Unterstützung und Schutz für das empfindliche Rückenmark, welches gut geschützt im Wirbelkanal liegt.

Das Rückenmark ist Teil des zentralen Nervensystems und tauscht mit dessen Hilfe über die Nervenwurzeln Informationen mit dem Körper aus.

Die Rückenmarkshäute (Dura mater, Arachnoidea und Pia mater) umschliessen das Rückenmark und Teile davon ziehen mit den Nerven aus der Wirbelsäule in die Peripherie. Eben diese Häute kleiden auch, ohne Unterbruch, den Schädel (Cranium) aus, trennen Gross- und Kleinhirn und formen die Gehirnhemisphären.

Über diese zusammenhängenden Strukturen können sich somit Verspannungen aus der Peripherie über die Wirbelsäule in den Schädel projizieren.

Diese Ausführungen machen deutlich, dass die Craniosacral Praktizierenden neben den lokalen Schulter- und Nackenbeschwerden, die Gesamtheit des Körpers ebenso wie die emotionale/ seelische Befindlichkeit bei ihrer Arbeit mitberücksichtigen.

Die Craniosacral Praktizierenden unterstützen wertefrei und sorgfältig mit feinen manuellen  Techniken die Eigenregulierung des Körpers.

Die Gesundheit und die Ressourcen des Menschen werden gestärkt.

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7.  Baby- und Kinderbehandlungen

Zeitungsartikel zum Thema Schreibabys: Spezialheft Schwangerschaft und Geburt / GESUNDHEIT Sprechstunde / 2006 / 43

«Wenn das Baby nur noch schreit, sich kaum mehr beruhigen lässt, dann kann Craniosacral-Therapie helfen. Diese sanfte Behandlungsform stimuliert das Nervensystem des Kindes. Die Selbstheilungskräfte von Körper und Seele werden angeregt und dadurch lösen sich nicht nur strukturelle, sondern auch emotionale Spannungen. Das Kleinkind beruhigt sich und mit ihm auch seine Mutter.»

von Liliane Fehlmann, Beatrice Schneider und Barbara Sieger

www.craniosuisse.ch

Die Craniosacral Therapie ist eine sehr sanfte, nicht invasive Methode, mit der Schreibabys behandelt werden können. Das dynamische Gleichgewicht in Körperstrukturen wie Knochen, Hirn – und Rückenmarkshäuten, Organen und Gehirnflüssigkeit (Liquor) kann mit craniosacralen Handhaltungen erfühlt werden. Bei Störungen oder Blockaden werden sanfte Lösungstechniken angeboten. Das bewusste und subtile „in Beziehung treten“ mit den Strukturen des craniosacralen Systems ermöglicht dem Kind eine tiefgreifende Entspannung.

Die Kinderbehandlung ist eine Spezialisierung der Craniosacral Therapie. In dieser Therapie begleiten die Craniosacral Praktizierenden mit sanfter, nicht invasiver, einfühlsamer Körperarbeit den gesamten Organismus.

Nach Möglichkeit findet vor der ersten Behandlung ein Gespräch zwischen der Craniosacral-Praktizierenden und den Eltern statt. Achtsam stimmt sich die Therapeutin auf die Behandlung des Babys ein. Sie lauscht der Lautsprache und schaut der Gebärden- und Körpersprache des Babys zu. Dabei achtet und respektiert sie die Möglichkeiten und auch die Grenzen der kleinen Schützlinge. Vorhandene Ressourcen werden in die Behandlung mit eingebaut.

Die empathische Zuwendung, die Wahrnehmung mit allen Sinnen (schauen, lauschen, spüren) und die Bereitschaft in Beziehung zu treten, ermöglichen so etwas wie ein Gespräch mit dem Säugling. Wenn auf diesem Weg eine Zustimmung des Säuglings spürbar wird, können verschiedene craniosacrale Handhaltungen und Techniken angeboten werden.

Von der Mitte aus und von innen nach aussen entsteht Raum, Raum für Gesundheit und Wohlbefinden. Die Hände der Craniosacral Praktizierenden begleiten die subtilen Bewegungen des Craniosacralen Systems. Auf diese Weise angeregte Selbstheilungskräfte von Körper und Seele lösen nicht nur strukturelle, sondern auch mögliche emotionale Spannungen.

Kann jede Craniosacral Therapeutin Babys/Kleinkinder behandeln?
Im Prinzip darf jede Craniosacral Therapeutin Babys und Kleinkinder behandeln.  Schon früh wurde jedoch erkannt, dass die Behandlung von Babys und Kleinkindern besondere Kenntnisse über Entwicklungsschritte und die Erkrankungen des Säuglings- und Kleinkindalters verlangt. Der Berufsverband Cranio Suisse bietet daher eine Baby/Kinderliste an, auf der Therapeutinnen zu finden sind, die Erfahrung mit Kinderbehandlungen haben und auf diesem Gebiet Fortbildungen besucht haben in Themenbereichen wie:

· Normale- und Problemschwangerschaften und Einwirkungen

auf das Ungeborene

· Geburtsdynamiken

· Anatomie des Babys, Zustand des Nervensystems bei Geburt

und seine Entwicklung in den ersten Lebensjahren

· Körperliche und emotionale Entwicklung des Säuglings

· Laut-, Gebärden- und Körpersprache des Kleinkinds

· Ressourcenorientierte Anamnese und Behandlung

· Kommunikation mit Eltern und Betreuungspersonen

Therapeutisch Tätige in der Craniosacral Therapie, welche Kinderbehandlungen anbieten, weisen neben der Ausbildung in Craniosacral Therapie zusätzliche Fortbildungen zur kinderspezifischen Craniosacral Therapie aus. Zudem verfügen diese Personen über ausreichende Erfahrung im Umgang mit Kindern und deren Eltern.

Eine Liste dieser spezialisierten Personen finden Sie unter
www.craniosuisse.ch

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8.  Methodenidentifikation Craniosacral Therapie

Ein Dokument von Cranio Suisse (www.craniosuisse.ch)
Autorin: Beatrice Zbinden

Geschichte
Die Craniosacral Therapie hat ihre Wurzeln in er Osteopathie. Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte der amerikanische Arzt und Osteopath William Garner Sutherland eine rhythmische, wellenartige Bewegung an den Schädelknochen und an der Wirbelsäule bis hinunter zum Kreuzbein. Ebenso nahm er diese Bewegungen in den Flüssigkeiten von Gehirn und Rückenmark und im Gehirn selbst wahr. Voraussetzung für diese rhythmische Bewegung ist eine gewisse Beweglichkeit in den Schädelnähten. Diese Bewegung, die unabhängig von der Lungenatmung und dem Herz-Kreislaufsystem stattfindet, nannte er primäres Atmungs-System. Daraus entwickelte sich die funktionale Ausrichtung der Craniosacral Therapie.

Der Name Craniosacral kommt von: cranium=Schädel und sacrum=Kreuzbein.

Später im Leben, in der Mitte des 20. Jahrhunderts, machte Dr. Sutherland eine weitere Entdeckung: er fand eine Kraft, die diese rhythmischen Bewegungen in Gang setzt. Diese biodynamische Kraft nannte er den Lebensatem. Diese Kraft, die das Leben organisiert und aufrechterhält, bringt die Menschen mit ihren tiefsten Ressourcen in Kontakt. Aus diesen Erkenntnissen entstand die biodynamische Ausrichtung der Craniosacral Therapie.

Somit ist eine Therapieform entstanden mit zwei unterschiedlichen Ansätzen, die in enger Beziehung zueinander stehen.

Grundhaltung und Philosophie
Die Therapeutin, der Therapeut, begegnet dem Menschen mit einer achtsamen, wertfreien, offenen Haltung. Dabei wird der Mensch umfassend in seiner Ganzheit wahrgenommen: seine Geschichte, seine Gesundheit, körperliche und seelische Ressourcen, sein religiöses-, kulturelles- und soziales Umfeld.

Craniosacral Therapierende richten sich nach dem Gesunden im Menschen, der Salutogenese. Sie unterstützen die Menschen, ihre Eigenverantwortung wahrzunehmen und sich aktiv an ihrer Genesung zu beteiligen.

Grundannahme der Methode, Therapieansatz und Wirkungsweise
Funktionale Ausrichtung
Das Gehirn und alle Nervenbahnen, die im Rückenmark verlaufen, werden von der cerebrospinalen Flüssigkeit umspült. Diese Flüssigkeit bewegt sich rhythmisch im Zwischenraum der beiden Hirnhäuten pia mater und dura mater. Ein freies Fliessen der cerebrospinalen Flüssigkeit ermöglicht dem Nervensystem eine optimale Weiterleitung seiner Impulse an die Muskeln, Organe, Knochen und alle Gewebe im ganzen Körper.
Das wiederum ermöglicht den Geweben und Flüssigkeiten, ihre eigenen, spezifischen Bewegungen, im Rhythmus des craniale Impulses (CRI) auszuführen. Diese Bewegungen erfolgen in einem Zeitraum von 6-10 Sekunden.
Über die cerebrospinale Flüssigkeit hat das primäre Atmungssystem Einfluss auf die Gesundheit im ganzen Körper.

Biodynamische Ausrichtung
Die Cranio Rhythmischen Impulse (CRI) werden von biodynamischen Kräften, dem Lebensatem, in Gang gesetzt. Der Lebensatem äussert (zeigt) sich in zwei verschiedenen Rhythmen: der Midtide, 12.5 sec und der Longtide mit 100 sec.

Der Lebensatem hat die Fähigkeit, den CRI zu regulieren. Er verbindet den Menschen mit seinen Ressourcen. So kann auf einer tiefen Ebene eine Eigenregulation, Selbstheilung, stattfinden.

Therapeutische Prinzipien
Funktionale Ausrichtung
Mit feinen manuellen Impulsen und Berührungen Unregelmässigkeiten in den Strukturen und im Gewebe regulieren, damit die Gehirn-Rückenmarksfüssigkeit frei fliessen- und eine Selbstregulation stattfinden kann.

Biodynamische Ausrichtung
Mit feinen Berührungen den Lebensatem aufspüren, ihm Raum gewähren und ihn unterstützen, damit er sich ausbreiten - und so eine Selbstheilung stattfinden kann.

Arbeitstechniken
In der Craniosacral Therapie kann am ganzen Körper gearbeitet werden. Üblicherweise liegen die Klientinnen und Klienten in bequemer Kleidung auf dem Behandlungstisch, es ist aber auch möglich am Sitzenden, Stehenden oder am Klienten in Bewegung (Kinder) zu arbeiten.
Es wird mit feinen, nicht invasiven Berührungen gearbeitet.
Die Klientinnen und Klienten werden eingeladen, ihre Körperempfindungen bewusst wahrzunehmen und zusammen mit der Therapierenden zu begleiten. Dadurch wird ihnen manches bewusst, was sie eventuell verändern oder optimieren können.

Grenzen der Methode
Die Craniosacral Therapie darf nicht angewendet werden bei:

Aneurysma

Hydrocephalus

Frische Schädel-Hirntraumas

Schizophrenie

Epilepsie

Minimalstunden Ausbildung

Die Ausbildung umfasst 480 Stunden.

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